Ankündigung

Digitales Arbeitstreffen „Sammlung trifft Forschung“

Britta Wirthmüller ist Künstlerische Mitarbeiterin am HZT Berlin. Die Produktion entstand 2021 in Kooperation mit Margaret Dragu und der Tanzfabrik Berlin. Das Stück nimmt Bezug auf das gleichnamige Tanzsolo von Dragu, das 1975 in Toronto Premiere hatte.

„Try Leather“ von Margaret Dragu, Justine A. Chambers, William Wheeler, Britta Wirthmüller.

"Britta Wirthmüller ist Künstlerische Mitarbeiterin am HZT Berlin. Die Produktion entstand 2021 in Kooperation mit Margaret Dragu und der Tanzfabrik Berlin. Das Stück nimmt Bezug auf das gleichnamige Tanzsolo von Dragu, das 1975 in Toronto Premiere hatte.", © CC BY-NC-ND, Autor:in: Anja Weber, Besitzer:in: Anja Weber

Theaterbezogene Sammlungen und Archive im Dialog mit Institutionen der künstlerischen Lehre und Forschung

2. Dezember 2022 | 10-19:30 | online

Der Bundesverband Theatersammlungen im deutschsprachigen Raum (TheSiD) e.V. richtet gemeinsam mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) Berlin und der AG ARCHIV der Gesellschaft für Theaterwissenschaft das Arbeitstreffen „Sammlung trifft Forschung 2022“ aus.
Für dieses nunmehr dritte Arbeitstreffen liegt der Fokus auf der künstlerischen Ausbildung. In sechs Workshops wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise Lehrende, Studierende und Absolvent*innen der performativen Künste Objekte und Dokumente in Sammlungen und Gedächtnisinstitutionen nutzen und welche Angebote bzw. Infrastrukturen es dafür gibt.

Das Programm
Projektvorstellungen von Studierenden und Lehrenden geben Einblick in kreative und künstlerische Arbeiten auf diesem Feld. Eine weitere Frage betrifft die Archive der künstlerischen Ausbildungsinstitute selbst: Welche Kooperationen und Strategien braucht es zur nachhaltigen Sicherung, Präsentation und Zugänglichmachung dieser Bestände? Hierbei geht es auch um alltägliche Herausforderungen in der Datengewinnung, -systematisierung und -verwaltung an den Ausbildungsinstitutionen sowie um die Nutzung von Recherchetools für die künstlerische Auseinandersetzung mit externen Sammlungen. In den Workshops wird nicht zuletzt diskutiert, welche neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Sammlungen und Institutionen der künstlerischen Lehre und Forschung miteinander entwickelt werden können (und müssen).
Das Arbeitstreffen zielt insgesamt auf den Erfahrungs- und Interessenaustausch der theaterbezogenen Sammlungen und der damit arbeitenden Forschenden, Lehrenden, Studierenden und Alumni künstlerischer Hochschulen und darüber hinaus. Angeregt werden soll ein Wissenstransfer, der die Zusammenarbeit von Institutionen der künstlerischen Lehre und Forschung mit theaterbezogenen Sammlungen fördert. Das Programm gliedert sich in 2 Workshop-Sessions:

Session 1:
WS 1.1 Eigene Archive der Ausbildungsinstitutionen und archiviertes Studierendenleben
WS 1.2 Sammlungsbestände und Wissensordnungen der Archive in der Ausbildung
WS 1.3 Entwicklung neuer künstlerischer Aufführungsformate in Bibliotheken

Session 2:
WS 2.1 Mit wem und mit was erzählen wir Vergangenheit?
WS 2.2 Medien als Dokumentations- und künstlerische Objekte in der Ausbildungspraxis
WS 2.3 Lehrprojekt zur Arbeit mit einem historischen Medienarchiv

Lecture
Den Abschluss des Arbeitstreffens bildet die Lecture „RECYCLING KNOWLEDGE – Contact Improvisation in Verbindung von Praxis & Theorie, Tanz, Musik, Bildender Kunst und Video“ von Dieter Heitkamp (HfMDK Frankfurt am Main).

Anmeldung
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu diesem digitalen Arbeitstreffen bei uns bis zum 28.11.2022 anzumelden. Bitte schreiben Sie uns, an welchem Workshop der Session 1 und an welchem Workshop der Session 2 Sie teilnehmen möchten (je ein Workshop pro Session). Anmeldungen senden Sie bitte an: Nathalie Rosenbaum (einladung@hfs-berlin.de). Der Link zur Teilnahme wird Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zugesandt.

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