Kupferstich eines Webstuhls zum Teppichweben von dem ein Faden abgeschnitten wird

Textilien: ein Webstuhl zum Teppichweben, Schneiden mit der Schere

"Kupferstich eines Webstuhls zum Teppichweben von dem ein Faden abgeschnitten wird" Public Domain Mark Autor:in: Robert Benard

Sammlungsmanagementsysteme mit den darin erschlossenen Beständen sind Herzstück und Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von digitalen Szenarien, mit denen wissenschaftsnahe Gedächtniseinrichtungen wie Museen, Archive und ähnliche Sammlungen im Rahmen der digitalen Transformation neuartige, umfassendere, ambitioniertere Nutzungsarten ihrer Bestände ermöglichen können. Gleichzeitig bringt die Digitalität in allen GLAM-Einrichtungen eine Entgrenzung überkommener Sammlungskonzepte mit sich.

Um so mehr kommt es darauf an, die nachhaltige Verwendbarkeit der dauerhaft kuratierten Datenbestände durch mehr Datenqualität zu steigern. Das ist oft mit einer Veränderung der Schwerpunkte bei der Dokumentation und den damit verbundenen Arbeitsabläufen verbunden, stellt neue Anforderungen an die Datenkompetenz der Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch an den Leistungsumfang der eingesetzten Software. Wie gelingt es, Kriterien für Datennachhaltigkeit und -qualität zu formulieren? Wie können Sammlungen den Prozess hin zu besseren Daten aktiv gestalten?

Zu diesem Themenkomplex veranstalten die NFDI4Culture-Arbeitsbereiche „Standards, Datenqualität, Kuratierung“ und „Cultural Research Data Academy“ zusammen mit der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes eine vierteilige Workshopreihe. Sie wendet sich vor allem an Digitalmanager:innen oder Digitalkurator:innen in Kulturgut-Sammlungen und in mit ihnen verbundenen Projekten sowie an Personen, die mit dem Prozessmanagement, der Rejustierung digitaler Sammlungsstrategien, der Datenpublikation und der Beratung in diesen Bereichen befasst sind. Die Veranstaltung vermittelt Strategien des Qualitätsmanagements in allen Abschnitten des Datenlebenszyklus und konkrete Maßnahmen zu deren Umsetzung.